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Die eva hebt ab: Drohneneinsatz über Apolda

von Nancy Firme

Seit den 70er Jahren gelangt die Fernwärme im Norden der Glockenstadt über das 6 km lange unterirdische Netz in Haushalte und öffentliche Einrichtungen, wie Schulen, Kindergärten und die Schwimmhalle.

Damit wird in Apolda Nord großflächig mit Fernwärme geheizt – bequem, sicher, zuverlässig und vor allem umweltfreundlich. Damit das auch zukünftig so effizient wie möglich geschehen kann, muss das Netz gewartet und gepflegt werden. Der sprichwörtliche Zahn der Zeit kann an den teilweise gut 50 Jahre alten Leitungsabschnitten nagen. Damit aber Wärmeverluste vermieden werden, wird in regelmäßigen Abständen das komplette Fernwärmenetz auf Schwachstellen überprüft und im Bedarfsfall repariert.

Um genau zu wissen, wo sich solche Stellen befinden, bedient sich die eva des Thermografieverfahrens. Damit können genaue Informationen über den Zustand der Leitungen sowie die Temperaturabstrahlung an der Oberfläche ermittelt werden. Diese sind ein Indiz für den Zustand der Isolierung der Rohrleitungen.

Die letzte komplexe Überprüfung fand, damals noch recht mühevoll, in den 90er Jahren statt. Modernste Technik macht es heute aber möglich, den Aufwand und damit die Kosten deutlich zu minimieren. Dazu wird eine spezielle Drohne mit einer Wärmebildkamera eingesetzt.

Hoffnung auf schöne Porträtbilder oder Aufnahmen der eigenen Häuser oder Gärten müssen jedoch enttäuscht werden. Die Aufnahmen der Wärmebildkamera sind dafür weder geeignet noch werden sie abgespeichert.

In den nächsten Tagen wird das Fernwärmenetz der eva aus der Luft untersucht. Der von der Energieversorgung Apolda beauftragte Dienstleister, Branding Energy GmbH, wird dazu die Fernwärmeleitungen in Apolda Nord mittels einer Drohne überfliegen. Die Dresdner Firma ist auf dieses Verfahren spezialisiert und kann auf reichlich Erfahrung mit dieser Untersuchungsmethode verweisen. Die Drohne überfliegt in einer Höhe von 40 Metern die Fernwärmeleitungen und erstellt Wärmebilder. Die Befliegung war ursprünglich für den 31. Januar geplant, musste aber aufgrund zu hoher Außen- und Umgebungstemperaturen abgesagt werden. Die Wärmebildkamera benötigt einen größeren Temperaturunterschied.

Die eva ist mit Apolda verbunden und das lebt sie jeden Tag. Dass sich der Versorger nachhaltig und dauerhaft vor Ort engagiert und der Service- und Fortschrittsgedanke in seiner täglichen Arbeit verankert ist, bestätigt auch 2020 die Auszeichnung als TOP-Lokalversorger.

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